Ex-Raffineriegelände wird zu Ingolstädter Gewerbepark

Geiger Umweltsanierung und Geschäftsfeld Entsorgung am derzeit größten Sanierungsprojekt in Deutschland beteiligt

Wo einst in der Bayernoil-Raffinerie aus Rohöl Kraftstoffe hergestellt wurden, ist inzwischeneine 75 Hektar große Industrie-Brache mitten in Ingolstadt entstanden. Eine Brache, dessen Untergrund durch Schadstoffe belastet ist und für die weitere Nutzung saniert werden muss. Dabei handelt es sich um eines der derzeit größten Sanierungsprojekte in Deutschland – an dem auch die Geiger Umweltsanierung und das Geschäftsfeld Entsorgung beteiligt sind.

Je nach Schadensgruppe sind spezielle Verfahren im Einsatz, um das Gelände effizient zu sanieren. So wird der Boden konventionell oder mit Hilfe des Waben-Verfahrens ausgehoben und anschließend in Bodenwaschanlagen gereinigt und teilweise wieder verfüllt.

Zudem werden schadstoffhaltige Bodengase mittels dem sogenannten Air-Sparing Verfahren entfernt. Die Arbeiten vor Ort führt die ARGE Sanierung IN-Campus durch, eine Arbeitsgemeinschaft der Firmen Züblin, Strabag und der Geiger Unternehmensgruppe.

Die ARGE Sanierung IN-Campus zeichnet sich nicht nur für die Sanierungsarbeiten vor Ort verantwortlich, sondern erstellt auch die notwendigen Genehmigungsanträge. 

Vom Raffineriestandort zum Spitzentechnologiezentrum

Bis Ende 2022 sind die Sanierungsarbeiten auf dem 75 Hektar großen Gelände abgeschlossen. Dieses Jahr starten bereits die Bauarbeiten für den innovativen Technologiepark im Westen des IN-Campus-Geländes. Dort entsteht das sogenannte Projekthaus – ein Komplex aus vier Gebäuden für rund 1.400 Experten aus dem Bereich neuer Technologien der Automobilbranche. Dem Projekthaus folgen sukzessive weitere Bauten. Es entstehen zunächst unter anderem ein Fahrsicherheitszentrum, ein Rechenzentrum und eine Energiezentrale.

 
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